Überspringen zu Hauptinhalt

Die Bm1 besteht den ersten Härtetest!

Am vergangenen Sonntag hatte die Bm1 einen richtig schweren Brocken vor der Brust: In einem gemeinsamen Blitzturnier gab es ein Stelldichein auf höchstem Baden-Württembergischen Niveau. Die Gastgeber von der SG Pforzheim/Eutingen hatten sich die HSG Freiburg und eben unsere Balinger Jungs von der JSG zu einer ersten Standortbestimmung eingeladen.

Im ersten Spiel ging es gegen die SG Pforzheim-Eutingen. Im Baden-Württembergischen Jugendhandball ist das Spiel Pforzheim gegen Balingen längst ein Klassiker, beide Vereine in ihrer Jugendarbeit schon lange äußerst erfolgreich. Und unser Team der JSG hatte den besseren Beginn: Die Mannschaft von Andreas Wendel führte über die gesamte Hälfte hinweg, musste leider aber am Ende der ersten Halbzeit hinnehmen, dass die Gastgeber mit 11:9 in die Halbzeit gingen. Im zweiten Durchgang wollte man aufschließen, aber auch hier tat man sich mit der sehr starken 3:2:1-Abwehr der Pforzheimer Jungs schwer. Man blieb deshalb zunächst immer im Hintertreffen, war aber auf Augenhöhe. Über individuelle Lösungen fand man die Lücken in der Pforzheimer Abwehr und so blieb die Partie knapp. Am Ende wurde eine 50:50-Entscheidung zu Ungunsten unserer Jungs entschieden, andersherum wäre man in den Gegenstoß gegangen – das Unentschieden blieb leider verwehrt und Pforzheim gewann mit 27:25.

In der zweiten Partie traf die Bm1 auf das Team aus Freiburg und nach der aufreibenden Partie gegen Pforzheim wirkte es zunächst so, als ob die Luft etwas raus wäre. Freiburg ging ruckzuck und durch schönen Handball mit 0:4 in Führung, zeitweise betrug der Rückstand in dieser ersten Hälfte sechs Tore. Es folgte so etwas wie ein Knackpunkt der Partie, weil sich mit Vladimir Tadic der Kreisläufer der JSG schwer am Sprunggelenk verletzte. Wenn eine solche Situation bei einem 0:4-Rückstand eintritt, hätte man auch ein Resignieren der Balinger Jungs erwarten können – das Gegenteil war der Fall: Die Abwehr stand nun bombenfest und es fiel ein Tor nach dem anderen. Die JSG spielte gefälliger und konnte gegen die 6:0 der Freiburger Gegner auch ihre Spielhandlungen variantenreich einsetzen. Und so pirschte man sich Tor um Tor heran, führte dann auch völlig verdient und gewann am Ende mit 24:22.

Trainer Andreas Wendel zeigte sich zufrieden mit dem, was sein Team am Sonntag auf die Platte gebracht hatten: „Wir haben gegen zwei starke Gegner auf wirklich hohem Niveau sehr gut mitgehalten, wir sind auf dem richtigen Weg. Die wichtigste Erkenntnis heute ist, dass das Team von der Mentalität her sehr widerstandsfähig ist. Einen Rückstand und einen Rückschlag wie eine schwere Verletzung derart wegzustecken, das ist schon richtig stark. Diesbezüglich muss ich mein Team loben, zumal mit Bennet Strobel ja auch noch ein ganz wichtiger Mann fehlte. Dass wir in vielen Bereichen noch Raum nach oben haben und dass noch viel Arbeit vor uns liegt, ist aber auch klar.“

Die Mannschaft indes machte sich auf die Heimfahrt und ließ beim gemeinsamen Grillen mit den Eltern den Sonntag ausklingen – auch hier zeigte sich, dass  in der Bm1 eine echtes Team heranwächst: Als die Mannschaft gemeinsam bei Vladimir Tadic anrief, wurde bekannt, dass die schlimmsten Befürchtungen nicht zutrafen und „nur“ ein Bänderriss vorlag – so machte sich Erleichterung breit und auch die Vorfreude auf weitere Trainingseinheiten in der schweißtreibenden Vorbereitung.

Die JSG bedankt sich bei den Gastgebern aus Pforzheim für ein professionell durchgeführtes Turnier, das den drei Teams auf Augenhöhe eine echte Standortbestimmung geboten hatte!