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Die Bm1 mit Platz zwei beim Go Easy-Cup in der Schweiz!

Internationale Turniere sind etwas Besonderes und sie sind es im Besonderen in Corona-Zeiten. Um so mehr freute sich die Bm1 mit ihrem Trainerteam auf das Turnier in Siggenthal in der Schweiz. Es galt wegen der vorherrschenden Pandemie besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und so ging der erste Weg bei der Hinfahrt zum Testen nach Schömberg.

 

Nach einer problemlosen Anfahrt in die Schweiz und dem Bezug der Unterkunft ging es dann sehr schnell auf die Platte. Mit den Kadetten Schaffhausen stand im ersten Spiel ein unbequemer Gegner auf dem Spielplan. Über die komplette erste Halbzeit hinweg führten die Schweizer (9:10, 12:15), sie schafften es immer wieder, die Defensive der JSG auszuhebeln. Unsere Jungs zeigten einen guten Handball, konnten aber noch nicht aufschließen, letztlich wurde einfach auch zu viel verworfen. Zur Halbzeit stand es 18:19 aus der Sicht unseres Teams. Nach ausgeglichenem Beginn in der zweiten Halbzeit trug die Umstellung in der Abwehr, die Trainer Andreas Wendel vorgenommen hatte, Früchte: In der Defensive kam man zu Ballgewinnen und konnte so Tor um Tor aufholen, beim 25:25 war das Unentschieden erreicht und ein 3:0-Lauf sorgte für das 28:25. Diesen Vorsprung konnte die JSG verteidigen und siegte am Ende verdient mit 34:32.

 

Nach mehrere Stunden Pause und einem Mittagessen ging es gegen die B-Jugend der Wölfe aus Rimpar. Der Gegner, wie die JSG für seine hervorragende Jugendarbeit bekannt, erwies sich als der erwartet schwere Brocken, wenn auch Balingen den besseren Start für sich hatte: Nach 15 Minuten stand es 9:4. Im Anschluss „betrieben wir Chancenwucher“ so Trainer Andreas Wendel. Und obwohl sich die JSG immer wieder Vorteile erspielte, war die Halbzeitführung für die JSG noch nicht entscheidend. Eine Sahne-Halbzeit legte das Wendel-Team dann im zweiten Durchgang auf die Platte und das vor allem in der Defensive. „So stelle ich mir die 6:0 vor, aggressiv und doch auch nach hinten beweglich, darauf können wir aufbauen“ zeigte sich Wendel zufrieden. Insgesamt gelangen den Wölfen gegen die Deckung der JSG nur ganze 20 Tore in 60 Minuten und so siegte man am Ende etwas hoch aber doch völlig verdient mit 27:20.

 

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Vorfreude auf das Finale: Nach einem reichlichen Frühstück, den ersten Spielbeobachtungen und dem Mittagessen ging es im Finale gegen die Gastgeber von der HSG Aarau Ost. Der Zusammenschluss aus zehn Vereinen spielte im Finale, von Trommlern und begeisterten Zuschauern unterstützt, von Beginn an stark auf: Vor allem von Rückraum Mitte und Rückraum Links strahlten die Gastgeber massive Torgefahr aus und fanden im Zweifel auch immer wieder ihren starken Kreisläufer. In der Defensive packten die Schweizer beherzt zu und konnten immer wieder die Angriffsbemühungen der JSG unterbrechen. So zogen die sie über 5:7 bis auf drei Tore davon (8:11), die JSG verwarf zu viele Freie und geriet auch immer wieder in Unterzahl. Wenn man selber in Überzahl war, spielte man die Angriffe nicht sauber aus. So war die Führung für die Gastgeber zur Halbzeit durchaus verdient (15:17). Im zweiten Durchgang waren die Gastgeber zunächst weiter in der Initiative, führten zweitweise mit bis zu fünf Toren (18:23), doch Balingen/Weilstetten gab nie auf. Mit einer offensiven Abwehr und einer guten Torhüterleistung kämpfte man sich Tor um Tor heran. Beim 27:28 hatte man die Chance auf das Unentschieden, Aargau/Ost holte sich aber den Ball und konnte wieder einnetzen und siegte am Ende verdient mit 30:28. Trainer Andreas Wendel war trotzdem nicht unzufrieden: „Ein hitziges Spiel, eine laute Halle, ein relativ hoher Rückstand und trotzdem kommen wir noch einmal zurück. Das war von uns weder im Angriff noch in der Abwehr ein gutes Spiel aber dennoch haben wir uns als Team, auch das müssen wir lernen. Glückwunsch an Aargau/Ost, der Sieg geht absolut in Ordnung. Wir ziehen für die nächsten Spiele unsere Lehren aus dem gesamten Turnier“.

 

Unterm Strich stand für die mB1 ein tolles Turnierwochenende, das handballerisch und auch für das Team an sich ein großer Erfolg war. Ein herzliches Dankeschön geht an die fahrenden Eltern und an die Eltern, welche die Mannschaft über das Wochenende begleitet haben. Ein besonderes Dankeschön auch an Familie Banzhaf, welche die Testerei im Vorfeld organisiert hatte. Ein abschließender Dank gilt vor allem dem Veranstalter, der für ein reibungsloses Turnier mit einer absolut passenden Unterkunft und, ganz wichtig, sehr gutem Essen gesorgt hatte.